Abseits von Sushi

Wie bereits angekündigt, war ich gestern gemeinsam mit den üblichen Verdächtigen auswärts essen. Eigentlich hatten wir vor, etwas bei MoschMosch zu essen, doch leider hatte ich nicht reserviert. Schande über mich, wie blauäugig von mir zu denken, dass in Mainz nichts geht! Da blieb uns nicht anderes übrig, als spontan nach einer Ausweichsmöglichkeit zu suchen.

Fündig geworden sind wir in der Römerpassage: Etwas versteckt obwohl doch so zentral, liegt das Niko Niko Tei, ebenfalls ein japanisches Restaraunt. Die anderen waren etwas skeptisch, wir haben uns dennoch dafür entschieden und wurden alles andere als enttäuscht.

Die Atmosphäre war angenehm, man wurde warm begrüßt. Sehr sympathische Bedienung, die zwar nur englisch gesprochen haben (keine Angst, deutsch haben sie verstanden), doch für uns alle das letzte Problem. Obwohl ich es etwas kann und lerne, kam kein einziges japanisches Wort über meine Lippen. Nicht einmal ein „Domo arigato gozaimasu“, als man das Essen gebracht hat. Nächstes Mal bestimmt und dann die volle Ladung. Wenn’s nicht klappt: „Gomen nasai“.

Die Speisekarte hatte eine große Auswahl an verschiedenen Speisen, nicht bloß Sushi oder Ramen-Suppe. Namen kann ich nicht mehr nennen, auf jeden Fall haben mir meine Garnelen gemundet. Die Vorspeise von Norman (Gemüse-Salat) hatte einen leichten… wie soll man sagen… futuristischen Geschmack. Kaum zu beschreiben, auf jeden Fall lag’s nicht bloß am Sesam. Schade, dass es keine Saba (Makrele) gab, denn ich hätte gerne etwas Fisch gegessen. Obwohl’s mein erster Buch bei einem japanischen Restaurant war, habe ich nicht Sushi gegessen. Das hebe ich mir für nächstes Mal auf. Gemundet hat es mir, wenn mein Hauptgericht etwas eintönig war, lag aber eher an meinen Erwartungen: Obwohl Garnelen drin sind, ist das keine Paella! Zum Nachtisch gab’s Matscha-Eis (Grüntee-Eis), nicht ungewohnt, muss ich sagen. Anders als der Tee, vom dem ich nur mit Honig und Zitrone ein Freund bin.

Ich kann das Niko Niko Tei nur empfehlen, manche Bewertungen sagen sogar, dass es das beste japanische Restaurant in ganz Mainz ist. Die Typ von Stromberg und der von „Zimmer frei“ waren auch schon dort. ‚Tschuldigung, Namen kenne ich nicht, ihr wisst wen ich meine.

Hand auf’s Herz: Ich meine, wir hätten sogar unter der Brücke essenkönnen: der Abend wäre dennoch fruchtbar und gut gewesen. Tja, weshalb?Zum einen wegen der Leute, zum anderen wegen dem Projekt, welches wirbesprochen haben und jetzt in Angriff nehmen. Was es ist? Das an eineranderen Stelle. Definitiv was neues, hat nichts mit Musik zu tun.

2 Gedanken zu “Abseits von Sushi

  1. Hat mir auch sehr gut gefallen im Niko Niko Tei. Wie du sagtest sehr freundliche Bedienungen, sehr angenehmes Ambiente und… kein Wort gegen Ramen 😉 unglaublich lecker gewesen :D. Das japanische Bier Asahi auch empfehlenswert ziemlich unaufdringlich und angenehm im Geschmack. Die besprochenen Projekte dürfen auf jeden Fall mir Freude und Spannung erwartet werden ich glaube das wird ziemlich interessant.

  2. War ein gemütlicher Abend. Essen war sehr gut, ich hätte mir aber noch eine Vorspeise bestellen sollen. Ist aber alles sehr positiv ausgefallen. Hätte nicht gedacht, dass wir für das kommende Projekt schon so viele Details besprechen. Ist also besser ausgefalen als erwartet 🙂

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