Ausbrennen

Auf der Suche nach den letzten Schimmern trägt mich der samtene Wind durch die blaue Tiefe Ich schweife ab in meinen leeren Herzschlag vergesse mich selbst vergessen längst mein letzter Augenschlag MIch selbst verirrt und verloren lasse sie gehen glänzend fallen sie von mir hinab wie ausbrennende Sternschnuppen Ergreife in ihrem Körper das Funkeln der Irrlichter Entzünde das fantastische Feuerwerk der Einsamkeit zerreisse den trüben Schleier dieser Welt Ein Rätsel ich dir bin weil meine Sehnsucht dir fremd Auf deiner Suche nach Freude treibt dich der Cognac in die Besinnungslosigkeit Reibst deinen schwitzenden Leib an fremde Menschen im Takt der leeren Melodie Auf der Suche nach Befriedigung treibt dich der Cognac in die Besinnungslosigkeit Der schwere Taktschlag treibt dich voran schwitzend dein Körper Dein Anblick ist tief in mir Teil von mir Was dir bleibt sind nur Tränen die glänzend hinab fallen ausbrennen wie Sternschnuppen Dein Blick ist trüb lässt die Welt für dich erscheinen wie Ich fliehe vor dir hinterlassen habe ich nur die Tränen Dein Anblick tief in Was bleibt sind Tränen die glänzend hinab fallen aus brennen wie Sternschnuppen Was bleibt sind Tränen die glänzend hinab fallen ausbrennen wie Sternschnuppen Alles vergänglich Vergänlich alles erscheint im Angesicht deines blassen traurigen Denn nichts ist etwas wert wenn ich deine Augen erblicke Tränen die glänzend herabfallen erinnernd an ausleuchtende Sternschnuppen Wird mir bewusst wie zerbrechlich Nichts ist mehr etwas wert erblicke ich dein Angesicht Weder wissend wer oder was ich bin vergessen auch mein letzter Augenschlag Tränen die glänzend nach unten fallen Gleichnis ausbrennender Sternschnuppen Treibend mich der Herzschlag bebend mein ganzer Körper Die Wärme spürend Ich weiß nichts mehr von letzter Nacht In dieser blauen Tiefe suchend nach funkelnder Wärme Verirrt und verloren streife ich durch die schwere Nacht Auf der Suche nach Schimmern in dieser blauen Tiefe trägt mich der samtene Wind in deine Stube Verhaltene Worte des Verlangens mir entweichen Verliere ich mich Mir nicht bewusst in welcher Schon längst vergessen die letzten Momente lockt mich die Wärme zu dir Sanfte schwache Töne des Verlangens entwichen mir Ich trete heran zu dir spüre mich nicht mehr erkenne mich längst nicht mehr

Nur

uns

ausbrennende

Sternschnuppen

3 Gedanken zu “Ausbrennen

  1. grossartig, wie immer.
    (dachte schon du lebst nicht mehr)

  2. Ich lebe – mehr denn je, auch musikalisch. Lies dir die letzten Einträge durch und du erfährst mehr über meine aktuellen Lebensumstände.

    Gut, auch wieder von dir zu lesen – melde mich bei dir, deine E-Mail sollte ich haben.

  3. Duas lágrimas de orvalho
    Caíram nas minhas mãos
    Quando eu te afaguei o rosto
    Pobre de mim, pouco valho
    Pra te acudir na desgraça,
    Pra te valer no desgosto

    Por que choras, não me dizes
    Não é presciso dizê-lo
    Não dizes, eu advinho
    Os amantes infelizes
    Deveriam ter coragem
    Para mudar de caminho

    Por amor damos alma,
    Damos corpo, damos tudo
    Até cansarmos na jornada
    Mas quando a vida se acaba
    O que era amor, é saudade
    E a vida já não é nada

    Se estás a tempo, recua
    Amordaça o coração
    Mata o passado e sorri
    Mas se não estás, continua
    Disse isto minha mãe
    Ao ver-me chorar por ti

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